Blumen

Flowers made my day – Gartenblümchen für die Vase

7. August 2017
Gartenblumen für die Vase bei garten-vernarrt.de

Ich schwärme für frische Gartenblumen. Im Hochsommer versetzen mich Bartnelken, Dahlien, Zinnien und Co. in einen regelrechten Glückstaumel. Mit ihren verschiedenen Farben und Formen machen sie die Welt noch etwas schöner, bunter und fröhlicher. Einige Blümchen betören zudem noch mit ihrem Duft. Deswegen möchte ich sie weder in unserem Garten noch in unseren vier Wänden missen.

Gartenstrauß aus Astern, Dahlien und anderen Gartenblumen

Nach einem Gartentag kommt es also nicht selten vor, dass ich einen Strauß für daheim zusammenstelle. Nach Lust, Laune, vor allem aber nach Jahreszeit und Blütenreichtum fällt der Gartenstrauß mal klein, mal groß, mal einfarbig, mal bunt, mal dezent und mal opulent aus. Jeder Strauß ist einzigartig und immer, ob auf dem Esstisch, der Kommode oder am Waschbecken, ein schöner Blickfang. So geht es nicht nur uns, auch anderen. Deswegen dürfen sich Freunde und Familie hin und wieder über ein blühendes Mitbringsel aus unserem Garten freuen.

Schafgarbe im Garten

Meine Lieblingsfarben sind ganz klar: Weiß, Blau, Lila, Rosa und Pink. Das spiegelt sich natürlich größtenteils auch in der Auswahl unserer Stauden sowie ein- und mehrjährigen Blumen wieder.

Cosmeen in weiß und rosa

Weil ich gerne beherzt zur Schere greife, um die Vasen den Sommer über stets mit frischen Gartenblumen füllen zu können, finden sich in unseren Beeten zahlreiche Bartnelken, Zinnien, Astern, Kosmeen, Löwenmäulchen und Dahlien. Ergänzt werden sie durch die Blüten mehrjähriger Stauden wie Rosen, Kugeldisteln, Hortensien, Pflox und Mutterkraut. Aber auch Kräuter wie Rosmarin und Ysop machen sich gut im Blumenstrauß.

Es gibt so viele Gartenblumen, die sich ganz wunderbar als Schnittblumen eignen. Zu den altbekannten in meinem Blumenbeet kommen daher auch jedes Jahr neue hinzu, wenn sich denn noch ein Plätzchen findet. In diesem Jahr sind Löwenmäulchen, Schafgarbe und Duftwicken in unseren Garten eingezogen. Wobei ich Letztere eindeutig zu spät ins Beet gesät habe und sie erst jetzt zu blühen beginnen. Fürs nächste Jahr ist also schon einmal klar, die Duftwicken müssen Mitte April ausgesät werden. Auch sonst wächst meine Wunschliste fürs kommende Jahr stetig. So hätte ich nächstes Jahr ganz gerne Levkojen, Rainfarn, Edeldisteln und Schleierkraut in unserem Garten. Ich bin mir nämlich sicher, dass sie sich ganz wunderbar in zahlreiche Blumenarrangements einfügen würden.

Die meisten blühfreudigen Pflanzen stört es übrigens nicht, wenn man regelmäßig zur Schere greift. Das Gegenteil ist eher der Fall, man regt ihre Blütenbildung durch häufiges Schneiden an und kann sich so schon bald zahlreicher neuer Blüten erfreuen.

Dahlien, Zinnien und Cosmeen schöne Schnittblumen

Einziger Wermutstropfen: Die Schönheit der Blüten ist in der Vase leider schneller vergänglich als in der Natur. Darüber sollte man sich bewusst sein. Mit ein paar Tricks hält sich der Strauß aber ein paar Tage. Entscheidend für die Haltbarkeit des Blumenarrangements ist auch der Zeitpunkt des Schnitts. Dafür eignet sich am besten der frühe Morgen oder der späte Nachmittag, keinesfalls sollte man in der größten Mittagshitze Blumen ‚pflücken‘.

Dahlien für die Vase schneiden

Die Blumen werden natürlich nicht gepflückt, sondern mit einer scharfen, sauberen Blumen- oder Gartenschere abgeschnitten und später auf die richtige Länge gekürzt. Sämtliche Blätter müssen anschließend unterhalb der Wasserlinie entfernt werden. Sie würden sonst in kürzester Zeit zu faulen beginnen und den verschiedensten Mikroorganismen Nährboden bieten. Wenn man die Blümchen zudem keinen direkten Sonnenstrahlen aussetzt und sie jeden Tag mit frischem Wasser versorgt, hat man an ihnen mehrere Tage viel Freude.

Sarah

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